Halsschmerzen

Halsschmerzen und Halsweh! Egal ob Rachenentzündung oder Mandelentzündung: Beim Schlucken gibt es Schmerzen und diese können so stark sein, dass man glaubt, man habe Ohrenschmerzen. Aber nicht nur Schmerzen, sondern auch heftigstes Brennen im Hals kann sehr unangenehm sein.

HalsschmerzenHalsschmerzen haben vielerlei Ursachen und können von ganz unterschiedlichen Erregern herrühren. Meistens sind sie ein Symptom zum Beispiel von Infekten, wie einer Erkältung.

Jeden Tag suchen Betroffene mit dem Symptom Halsschmerzen die HNO Praxis auf. Der Hals- Nasen- Ohrenarzt ist der absolute Spezialist für dieses Symptom!

Als Auslöser gibt es sowohl Bakterien, aber auch Viren oder auch Pilze (Soor). Des Weiteren führt übermäßiger Zigarettenkonsum zum Beispiel zu Halsschmerzen.

Optisch wird das sichtbar durch einen geröteten, entzündlichen Rachen, entzündete Mandeln und geschwollene Lymphknoten.

Als Nebenerscheinung der Halsschmerzen tritt oft ein Kratzen im Hals auf, bei starken Infekten kann es auch zu erhöhter Temperatur kommen.

Als Ursache für Halsschmerzen kommen diverse Erkrankungen des Hals-Rachen Bereichs in Frage. Besonders häufig sind es: Rachenentzündung (Pharyngitis),, Mandelentzündung, Kehlkopfentzündung,  das Pfeiffersche Drüsenfieber, Allergien und daneben Beeinflussungen durch die Umwelt oder Überlastung.

Als Beispiele für umweltbedingte Halsschmerzen gibt es neben dem Rauchen : die Inhalation von Staub und Sporen, Überbeanspruchung der Stimmbänder zum Beispiel beim Singen oder Schreien, und die Inhalation von Giftstoffen.

Häufigste Ursachen von Halsschmerzen sind:

Krankheitsverlauf und Symptome 

Je nach Ursache der Halsschmerzen können die Symptome langsam, innerhalb von Tagen oder innerhalb kürzester Zeit auftreten. Betroffene berichten von einer Enge im Hals, Schluckschmerzen und bei starken Entzündungen auch über Ausstrahlen der Schmerzen bis in die Ohren. Aber nicht immer muss es eine Entzündung sein, die Schmerzen im Hals auslösen, auch ein akutes HWS Syndrom oder Kiefergelenksprobleme können zu schmerzhaften Schluckstörungen führen.

Einen regerechten Krankheitsverlauf kann man daher für Halsschmerzen nicht beschreiben, da es immer zunächst der Klärung bedarf, was die Schmerzen beziehungsweise die Entzündung ausgelöst hat.

Die meisten Infekte im Hals sind durch Viren bedingt. Bei viralen und bakteriellen Infekten ist es aber in der Regel so, dass der jeweils eingedrungene Erreger sich während der Inkubationszeit vermehrt, Zellen der Schleimhaut befällt und diese bei Ausbruch der Krankheit abtötet.

Dies wiederum führt zu einer Reaktion des Immunsystems, das versucht, die befallenen Zellen samt Erregern abzustoßen. Zum Beispiel durch Husten. Der Husten reizt wiederum den Hals und verstärkt dann die Halsschmerzen. Dennoch ist dies nur eine, vieler möglicher Varianten, die zu Halsschmerzen führen.

Diagnostik bei Halsschmerzen

Halsschmerzen zu diagnostizieren ist nicht schwer. Der Betroffene weiß ja, was er fühlt. Bei der Diagnose geht es dann also viel mehr darum, herauszufinden, was denn der Auslöser des Schmerzes ist, um dann dagegen vorgehen zu können. Als Diagnosemethoden kommen dabei die Anamnese, die optische Untersuchung der Symptome, Abstriche und Blutbilder in Frage. Findet man nun keine sichtbare Ursachen für Halsschmerzen, dann sollte ein Ultraschall durchgeführt werden. Insbesondere wenn die Beschwerden im Bereich des Kehlkopfes liegen, kann auch mal eine Entzündung der Schilddrüse (Thyreoiditis) dahinter stecken.

Eventuell muss auch auf bildgebende Maßnahmen wie das MRT zurückgegriffen werden, um ganz sicher zu gehen, ob nicht auch noch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen wurden oder sogar ein Bandscheibenvorfall die Beschwerden verursacht.

Komplikationen

Verschleppte Halsschmerzen können dafür sorgen, dass sich etwa ein eventueller Husten festsetzt oder Entzündungen sich auch auf andere Bereiche ausweiten. Vor allem sollte man darauf achten, ob sich nach 2 Tagen eine Besserung einstellt. Ist dies nicht der Fall, sollte man einen Arzt aufsuchen, um schwerere Erkrankungen auszuschließen, die dann auch zu schwereren Komplikationen führen können. Die sicherste Analyse erhalten Sie vom Facharzt.

Therapie bei Halsschmerzen

In der Regel wird bei Halsschmerzen zuerst auf bewährte Hausmittel wie Zwiebelsaft, Gurgellösungen, Hustensäfte, Lutschtablette  oder Salbeitees und Inhalationen mit ätherischen Ölen zurückgegriffen.

Gegen die Schmerzen bei akuten Halsschmerzen hilft zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen. Der angenehme Nebeneffekt ist, dass diese Medikamente auch gegen Schwellungen und gegen Entzündungen wirken.

Nur bei Infekten, die sich damit nicht in den Griff kriegen lassen, werden vom Arzt zusätzliche Medikamente wie Antibiotika verschrieben. Auf jeden Fall sollten alle Aktionen, die die Schleimhäute zusätzlich reizen, wie Rauchen, vermieden werden.

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