Pharyngitis – Rachenentzündung

Halsschmerzen werden oft durch eine Rachenentzündung (Pharyngitis) verursacht

Kratzen im Hals, Halsschmerzen, kitzeliges Gefühl und Schluckbeschwerden sind Anzeichen für eine akute Rachenentzündung (Pharyngitis) . Die Schmerzen können zum Teil so stark sein, dass sie bis in die Ohren ausstrahlen. Der Rachen fühlt sich dann wund an und ein Reizhusten oder ein Räusperzwang kann durch diese Erkrankung ausgelöst werden.

Es handelt sich bei der Rachenentzündung um eine entzündliche Veränderung im Bereich des Rachens. Sie ist für etwa 30 % der Halsschmerzen verantwortlich. Ursächlich verantwortlich sind in den meisten Fällen Vieren. Im Verlauf einer Virusinfektion kann es jedoch zu einer bakteriellen Superinfektion kommen.

Die Rachenentzündung tritt regelmäßig als Begleiterkrankung bei einem grippalen Infekt auf. Abgrenzen muss man sie von einer Mandelentzündung.

Diagnostik:

Der erfahrene HNO Arzt erkennt die Erkrankung auf den ersten Blick. Zur weiteren Diagnostik wird er eine endoskopische Untersuchung des Kehlkopfes durchführen. Bei der Inspektion zeigt sich eine trockene Schleimhaut mit Auflagerungen und zähem Schleim. Die Lymphfollikel an der Rachenhinterwand sind regelmäßig angeschwollen. Ist der Verlauf hartnäckig und die Halsschmerzen nach 2 Wochen noch nicht abgeheilt sollte ein Rachenabstrich zur weiteren Differenzierung erfolgen. Gelegentlich kommt es nach einer „gut gemeinten“ antibiotischen Behandlung eines banalen Racheninfektes zu einem Soor (Pilz im Mund).

Therapie:

Der Gang zum HNO Arzt ist bei einer Rachenentzündung durchaus sinnvoll, da er mit seiner Erfahrung eine auf den Betroffenen abgestimmte Behandlung starten kann. Bei einer banalen Rachenentzündung ist eine symptomatische Therapie mit Lutschtabletten und schmerzstillenden Medikamenten ausreichend. Bei Verschlimmerung der Beschwerden kann ein Antibiotikum den Heilungsverlauf günstig beeinflussen.

Viele Hausmittel wirken auch bei hartnäckigen Fällen hervorragend!